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Einweihung des ersten Bauabschnittes an der Propsteischule Westhausen

Einweihung des ersten Bauabschnittes an der Propsteischule WesthausenAm Freitag, den 06. Oktober 2017 fand mit zahlreichen Gästen die feierliche Einweihung des ersten Bauabschnittes im Rahmen des Großprojektes der Erweiterung und Sanierung der Propsteischule Westhausen statt.

Für die Einweihung des ersten Bauabschnittes der Baumaßnahme versammelten sich zahlreiche Ehrengäste in der neuen Mensa der Gemeinschaftsschule. Bürgermeister Witzany begrüßte die Anwesenden, darunter die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier, den Landtagsabgeordneten Winfried Mack, Landrat Klaus Pavel, Architekt Mathis Tröster, Vertreter des staatlichen Schulamtes in Göppingen, Mitglieder des Gemeinderats sowie Vertreter der Stiftung Haus Lindenhof, der Fachingenieure und der Gemeindeverwaltung. Auch hieß er die beiden Geistlichen Pfarrer Reiner von der katholischen Kirchengemeinde und Pfarrer Langfeldt von der evangelischen Kirchengemeinde zu diesem freudigen Anlass herzlich willkommen. Seitens der Propsteischule waren Schulleiter Günter Vogt, Konrektor Matthias Rief, Vertreter des Elternbeirates sowie des Lehrerkollegiums und auch Schüler des Schülerchors der Klassen 5 bis 7 gekommen, welche Bürgermeister Witzany ebenfalls recht herzlich begrüßte. Er erläuterte in seinem Grußwort, dass die heutige Einweihung des ersten Bauabschnittes ein Meilenstein in der Geschichte der Propsteischule Westhausen sei. Derzeit würden insgesamt 435 Schülerinnen und Schüler die Gemeinschaftsschule in Westhausen besuchen – die bislang höchste Schülerzahl in der Schulgeschichte. Dass viele Kinder auch aus den umliegenden Kommunen in die Propsteischule kommen, zeige dass das Konzept der Gemeinschaftsschule sehr gut sei und unterstreiche deren guten Ruf in der gesamten Umgebung. Das Kernstück der Schule sei die neue Mensa, in der sich heute alle Gäste versammelt hätten. Dieser Ort sei nicht nur zum Essen, sondern auch zum Lernen, Ausruhen oder auch Gespräche führen. Stolz könne man sein, dass in der Mensa frisch vor Ort durch die Stiftung Haus Lindenhof gekocht werde. Gemeinsam mit zwei Köchinnen geben behinderte Menschen täglich das frisch zubereitete Essen aus, was gelebte Inklusion direkt vor Ort bedeute. Bislang seien Kosten von rund 3,8 Millionen Euro angefallen, was somit rund der Hälfte der Gesamtkosten von 7,5 Millionen Euro entspreche, die bis zum Ende der Maßnahme im Jahr 2020 eingeplant sind. Mit einem lauten „JA“-Ruf bestätigten die Schülerinnen und Schüler, dass ihnen ihre „neue“ bestens gefällt. Auch Schulleiter Vogt freute sich über die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes. Er sei stolz auf die neuen Räume und vor allem auch auf die neue Mensa. Die Bauarbeiten seien sowohl für die Lehrerschaft, als auch die Schülerinnen und Schüler eine Herausforderung gewesen; jedoch sei nun die Freude umso größer. Schulleiter Vogt erläuterte, dass die Propsteischule Westhausen in den letzten zehn Jahren einen Zuwachs an Schülern von rund 40 % erfahren habe, was hoch erfreulich sei. Dies spreche für die gute Zusammenarbeit der Lehrerschaft, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler. Das Konzept der Schule sowie auch die Betreuungsmöglichkeit der Grundschüler im Rahmen der Verlässlichen Grundschule seien sehr gut und werden von vielen auch gerne angenommen. Abschließend dankte er allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, sowie auch für deren Geduld und Flexibilität, die sie während den Baumaßnahmen gezeigt haben. Architekt Tröster erläuterte konkrete Veränderungen, die vorgenommen worden sind und teilte mit, dass es eine große Aufgabe gewesen sei, die neuen Gebäudeteile mit den bereits bestehenden Komplexen zu verbinden. Ziel sei es, die Propsteischule zu einem Lebensraum zu gestalten, in welchem der zentrale Treffpunkt die neue Mensa sei. Durch die baulichen Maßnahmen, welche bereits vorgenommen wurden, soll die Pädagogik und das Konzept der Propsteischule Westhausen unterstützt werden. Sein Dank galt auch der Schule, der Gemeinde und allen Beteiligten für die tolle Kooperation. Anstelle einer „Schlüsselübergabe“ überreichte Architekt Tröster der Schule ein neues Keyboard und wünschte einen guten Start in den neuen Räumen und vor allem auch in der tollen neuen Mensa. Auch die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier gratulierte zu diesem tollen Projekt. Gute Bildung sei etwas sehr Wichtiges und hier in Westhausen werde mit gutem Beispiel vorangegangen. Sie wünschte für die Zukunft alles erdenklich Gute. Da auch die folgenden Bauabschnitte irgendwann einmal ein Ende nehmen würden, könne man sich bereits jetzt auf deren Fertigstellung freuen, so der Landtagsabgeordnete Winfried Mack. Er hielt das Großprojekt an der Propsteischule Westhausen für eine sehr gute Sache und gratulierte allen Beteiligten, allen voran Schulleiter Vogt und Bürgermeister Witzany, zum gelungenen Neubau. Landrat Klaus Pavel schloss sich den Glückwünschen seiner beiden Vorredner an und konnte die neue Mensa, sowie die neuen Räume der Propsteischule Westhausen nur bestaunen. Die Gemeinde Westhausen könne mächtig stolz auf „ihre“ tolle Gemeinschaftsschule sein. Auch die Vertreterin der Elternschaft, Frau Lisa Krämer sowie die beiden neuen Schülersprecherinnen der Propsteischule Westhausen, Mia Jettke und Sophia Kasprowitsch freuten sich über die neuen Räumlichkeiten der Schule. Vor allem auch die neuen Toiletten seien den Schülerinnen und Schülern gleich zu Beginn positiv aufgefallen. Im Anschluss daran fand die kirchliche Weihe der neuen Räumlichkeiten durch die beiden Geistlichen Pfarrer Reiner von der katholischen Kirchengemeinde und Pfarrer Langfeldt von der evangelischen Kirchengemeinde statt. Zum Abschluss des offiziellen Teils lud Bürgermeister Witzany alle Gäste zum Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten der Propsteischule sowie zum gemeinsamen Stehempfang in der neuen Mensa ein.


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