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Bericht über die öffentliche Sitzung vom
12. März 2007

Baugesuche

Zu folgenden Baugesuchen erteilte der Gemeinderat jeweils das erforderliche Einvernehmen:

  • a) Flst. 219/4, Gemarkung Lippach, Am Rinnenbach 1
    * Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage
  • b) Flst. 908, Gemarkung Westhausen, Mühlstraße 1
    * Anbau an das bestehende Wohnhaus
  • c) Flst. 236/3, Gemarkung Westhausen, Rinnenberg 10
    * Wohnhausanbau, Dachgeschoßausbau
  • d) Flst. 303 und 303/1, Gemarkung Westhausen, Robert-Bosch-Straße 5
    * Errichtung einer Lagerhalle, Erstellung einer Überdachung und einer Werbeanlage

Das Bauvorhaben Flst. 109, Gemarkung Lippach, Röttinger Straße 46 - Erweiterung des bestehenden Balkons wurde zurückgestellt.

Erstellung einer Aussegnungshalle auf dem Friedhof Westhausen - Vergabe der Rohbau- und Ausbauarbeiten

Die Rohbau- und Ausbauarbeiten an der Aussegnungshalle auf dem Friedhof Westhausen wurden wie folgt jeweils an die günstigste Bieterfirma vergeben:

  • Rohbau: Benno Müller, Westhausen, 188.690,77 €
  • Zimmerer Lang: Michelfeld, 59.231,06 €
  • Dachabdichtung: Ganzenmüller, Rißtissen, 24.242,88 €
  • Gerüst: King, Westhausen, 4.446,14 €
  • Putz- und Trockenbau: Klissenbauer, Neuler, 33.495,47 €
  • Flaschner: Schlecht, Öpfringen, 12.796,68 €
  • Glaser Kunstoff: Gauermann, Wasseralfingen, 13.509,95 €
  • Alu: Will + Reichert, Mellrichstadt, 22.856,33 €
  • Estrich: Thannhauser + Ulbricht, Fremdingen, 10.854,06 €
  • Fliesen: von Au, Gering, 18.569,90 €
  • Maler-Bodenbeläge: Klissenbauer, Neuler, 10.359,96 €
  • Elektro: Ostermann, Adelmannsfelden, 44.539,68 €
  • Blitzschutz: Müller, Oberrot, 1.446,68 €
  • Sanitär/Lüftung: Müllmaier, Aalen, 11.280,62 €
  • Außenanlage: Schwarz, Aalen, 16.519,20 €

Die Ausschreibung der Schreinerarbeiten wurde aus vergaberechtlichen Gründen aufgehoben. Dieses Gewerk soll nun freihändig vergeben werden. Bislang noch nicht ausgeschrieben wurde die Ausstattung der Aussegnungshalle. Die Baumaßnahme wird Mitte April beginnen und im nächsten Jahr abgeschlossen sein.

Jahresbericht des Jugendzentrums Inside 7 in Westhausen

Der Jugendtreffleiter Alexander Dorn stellte dem Gemeinderat seinen Jahresbericht 2006 vor und berichtete ausführlich über die erfolgreiche Arbeit im Jugendtreff Inside 7 Westhausen. Bereits seit fünf Jahren wird der Jugendtreff in Zusammenarbeit mit dem Verein Juki - Zukunft für Kinder und Jugendliche e.V. betrieben. Alexander Dorn ist ausgebildeter Jugend- und Heimerzieher und betreut mit 50 % seiner Vollzeitstelle den Jugendtreff in Westhausen. Derzeit ist montags, donnerstags und freitags geöffnet. Es sei jedoch vorgesehen, die Öffnungszeiten mit ehrenamtlich Tätigen zu erweitern, so Dorn. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Jugendtreffs finden diesbezüglich regelässig Schulungen statt. Durchgeführte Projekte wie Filmabende, Musikveranstaltungen, Dart- und Kickerturniere, Ausflüge, oder auch die Klettergruppe finden großen Anklang bei den Jugendlichen. Des Weiteren wird sehr erfolgreich jeden zweiten Samstag ein so genannter Kids Day für Kinder von 5 bis 10 Jahren angeboten. Außerdem stehen erlebnispädagogische Angebote wie die Outdoorgruppe "Wilde Kinder" auf dem Programm. Mit Rucksack, Kletterausrüstung und einem Vesper geht es hier mit den Kindern und Jugendlichen in die Wälder des Ostalbkreises, wo diese Natur pur erwartet. Noch in diesem Jahr möchte Alexander Dorn mit den Jugendlichen den Jugendtreff sowohl innen als auch im Außenbereich neu gestalten. Im Sommer soll dann ein Tag der offenen Tür stattfinden. Weitere Informationen zum Jugendtreff

Inside 7 gibt es bei Alexander Dorn, Tel. 0177 - 43 43 009 oder hier auf unserer Internetseite >> Das aktuelle Programm wird auch regelmäßig im Amtsblatt der Gemeinde veröffentlicht.

Allgemeine Finanzprüfung in den Jahren 2002-2005 - Prüfungsergebnis

Gemeindekämmerer Rudolf Kübler konnte den Gemeinderat über das positive Ergebnis der allgemeinen Finanzprüfung durch die Gemeindeprüfungsanstalt für die Jahre 2002 bis 2005 informieren. Der Gemeinde wurde vom Prüfer bestätigt, dass sie im Prüfungszeitraum ordnungsgemäß gearbeitet hat. Auch eine geordnete finanzielle Entwicklung wurde bescheinigt.

Feststellung der Jahresrechnung 2006

Das Haushaltsjahr 2006 konnte besser abgeschlossen werden, als bei der Aufstellung des Haushaltsplanes bzw. des Nachtragshaushalts 2006 abzusehen war. Wie Gemeindekämmerer Rudolf Kübler berichtete, musste im Nachtragsplan noch von einer Neuverschuldung in Höhe von rund 416.000 € ausgegangen werden. Letztendlich konnte man jedoch ganz auf die Neuaufnahme von Krediten verzichten und den Schuldenstand Ende 2006 sogar auf nunmehr 145 € pro Kopf zurückführen. Der Schuldenstand Westhausens liegt damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Als Gründe hierfür nannte der Kämmerer die anziehende Konjunktur und die damit einhergehenden verbesserten Gewerbesteuereinnahmen. Auch der ins Jahr 2007 verschobene Baubeginn der Aussegnungshalle auf dem Friedhof Westhausen hat dazu beigetragen, dass die Kreditermächtigungen nicht ausgeschöpft werden mussten.

Die Jahresrechnung 2006 wurde erstmals mit dem neuen Finanzwesen KIRP erstellt. Damit sind zwischenzeitlich alle wesentlichen Anwendungen des neuen Programms eingeführt.

Bürgermeister Herbert Witzany zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung der Gemeindefinanzen. Er wies jedoch darauf hin, dass Maßnahmen wie etwa eine neue Sporthalle sicherlich nicht ohne Neuverschuldung möglich sein werden. Auf Grund der guten finanziellen Basis sei eine solche aber zu schultern, wenn sie in einem überschaubaren Rahmen bleibe. Abschließend bedankte er sich bei Gemeindekämmerer Rudolf Kübler, der gesamten Verwaltung und dem Gemeinderat für die gute Arbeit und das daraus resultierende gute Ergebnis im abgelaufenen Haushaltsjahr.

Ausbaumaßnahmen an der B 29 im Bereich Kellerhaus /
Anschluss B29 und A7

Bürgermeister Herbert Witzany berichtete dem Gemeinderat über das Ergebnis eines Verkehrsgesprächs am 14.02.2007 mit Herrn Regierungspäsident Dr. Andriof. Eine große Delegation von Bürgermeistern des Ostalbkreises war nach Stuttgart gefahren, um die Problematik des Nadelöhrs B29 zwischen der Anschlussstelle der A7 bei Westhausen und dem Kellerhaus deutlich zu machen. Wie das Regierungspräsidium mitteilte, soll die Situation mit den folgenden drei Maßnahmen verbessert werden:

  • Errichtung einer dritten Fahrspur auf der Bundesstraße B29 vom Kellerhaus bis zur Anschlussstelle der Bundesstraße B290
  • Verlängerung der Abbiegespur der Autobahn A7 an der Auffahrt Richtung Ulm
  • Erstellung einer Ampelanlage bei der B29-Zufahrt Kellerhaus

Bürgermeister Witzany betonte, dass man mit dem Ergebnis und den vorgesehenen Maßnahmen nicht zufrieden sein könne. Er sprach sich für ein sinnvolles Gesamtkonzept in beide Fahrtrichtungen der Bundessraße aus. So sollte sich die Gemeinde dafür stark machen, dass die B29 im Bereich Anschlussstelle Westhausen bis zur Zufahrt Kellerhaus in beide Richtungen zweispurig ausgebaut wird, um den morgendlichen und abendlichen Verkehrskollaps endlich in den Griff zu bekommen. Dies sei nicht nur im Sinne der Gemeinde sondern für die gesamte Region östlich und nördlich Westhausens immens wichtig. Er habe deshalb Herrn Dr. Andriof zu einer gemeinsamen Vorort-Besichtigung mit den Abgeordneten eingeladen. Sicherlich werden noch Jahre vergehen, bis ein solcher Ausbau verwirklicht werden könne, jedoch müssten zumindest die Planungen gefordert werden, um die Situation mit den nun vorgesehenen Maßnahmen nicht zu zementieren, so Bürgermeister Witzany.

Annahme von Spenden

Der Reichenbacher Carnevalsverein spendete dem Kindergarten Reichenbach 460 €. Des Weiteren wurden vom DRK Lippach 500 € an den Kindergarten Lippach gespendet. Der Gemeinderat stimmte der Annahme beider Spenden zu und bedankte sich für die Zuwendungen.